[Klimalinks 2.8.2019] Volker Quaschnings INSM-Faktencheck; #FridaysForFuture in Russland; Pro/Con Green Growth

Climate change made Europe’s 2019 record heatwave up to ‘100 times more likely’: The run of unprecedented temperatures in July – which sent records tumbling in the UK, the Netherlands, Belgium and Germany – would have been “extremely unlikely” without climate change, according to a new quick-fire analysis. The hot weather seen in the Netherlands and France was made up to “100 times more likely” by climate change, the study finds.

Wie die Franken ihren Wald auf die Klimakrise vorbereiten: In einem Großprojekt helfen Förster, Naturschützer und Waldbauern zusammen, um den Frankenwald zu retten.

Die Klima-Aussagen der INSM im Faktencheck: Die industrienahe Lobbyorganisation „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ hat im Rahmen einer Kampagne „12 Fakten zum Klimaschutz“ veröffentlicht. Energieexperte Volker Quaschning unterzieht alle Punkte einem Faktencheck.

Fridays for Future in Russland – Die Einsamkeit des Klimakämpfers: Klimaschützer haben es in Russland schwer. Viele halten die Erderwärmung für eine US-Erfindung. Trotzdem gibt’s auch hier Fridays for Future.

Fridays-for-Future-Kongress in Dortmund – Zukunftsfähig für die Zukunft: Seit acht Monaten streiken die SchülerInnen für mehr Klimaschutz. In den Ferien debattieren jetzt 1.400 Aktive, wie es weitergehen soll.

Grafiker [Erik Spiekermann] über das Design von Fridays for Future: „Ich finde es wunderbar“: Wenn diese „Naivität“ erhalten bleibe, so Spiekermann, habe die Klimabewegung eine Zukunft.

The psychology of climate science denial – Science Weekly podcast

• European Environmental Bureau: Decoupling debunked – Evidence and arguments against green growth as a sole strategy for sustainability. I’m not entirely convinced of degrowth and I don’t see, why green growth shouldn’t be possible, given that the calculations of worth itself may change in the face of this global crisis. We’re seeing first signs of this with rating-agencys and insurance companies taking damages by climate change into account, so why environmental pressure shouldn’t be part of the GDP-calculation is beyond me. In other words: Producing in a climate-friendly manner has value, which is not (yet) reflected in balance sheets. Taking these numbers into account could lead to a new green growth, even today.

• Because then this wouldn’t count as economic growth: India expects coal-fired power capacity to grow 22% in three years: India saw its annual coal demand rise 9.1% to nearly 1 billion tonnes in the year ended March 2019.

Heatwaves amplify near-record levels of ice melt in northern hemisphere: Greenland’s ice sheet shrunk more in past month than in average year, experts warn.

Verlustgeschäft Braunkohle – Kritik an Entschädigungen: „Abgeschriebene Kraftwerke dürfen nicht mit dem Geld der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler noch dafür belohnt werden, dass ihre veraltete und klimaverdreckende Technologie endlich unrentabel ist.“

CO2-Preis: „Die Leistungsfähigkeit des Emissionshandels wird kaum infrage gestellt“ beklagt Ex-DLR-Forscher Joachim Nitsch angesichts der im Juli vorgelegten Regierungsgutachten zur CO2-Bepreisung – und warnt davor, mit deren Einführung alle anderen Förderinstrumente für saubere Energietechnologien abzuschaffen.

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